Habe ich Parkinson oder hat er mich?

Stefan Moes kennt Parkinson, beschreibt ihn und ist ansonsten Schreibtischler, möbel & texte             Foto: Tara Wolff

Als Reporter über Parkinson zu schreiben, ist eine Herausforderung. Denn jeder Bericht muss sich zuvor und in erster Linie mit dem Erkrankten auseinandersetzen. Da geht es um Persönlichkeitsrechte, um Intimität und Empfindlichkeiten. Der Reporter muss entscheiden, ob der Gewinn an Erkenntnis in angemessenem Verhältnis zur Belastung des Patienten steht.

Wie praktisch ist es da, von sich erzählen zu können. Auch das ist nicht gefahrlos: Vor Exibitionismus muß ebenso gewarnt werden wie vor Selbstmitleid. Und doch - so muss ich es sehen - ist es von Vorteil, über sich schreiben zu können.

In Deutschland leben rund 300.000 Menschen mit dieser Krankheit. Die Medizin bietet bestenfalls Linderung, keine Heilung. Über die Ursachen finden Sie im Internet seriöse Informationen. Was ich zu sagen habe, geht weit darüber hinaus.

 

Parkinson ist ein frontaler Angriff auf die Persönlichkeit.

 

Parkinson mischt sich ein, will bei Emotionen und Vernunftentscheidungen nicht nur mitbestimmen. Er will das letzte Wort haben. Es heißt, er verstärke die unangenehmen Charakterzüge. Ich bestätige das ungern. Die Krankheit annehmen und integrieren, gleichzeitig Abstand zu erarbeiten und versuchen, zu sich zu finden. Ist das die Lösung? Es ist die einzige Chance.

 

Ich möchte begreiflich machen, wie sich Parkinson anfühlt, wie er sich im Alltag bemerkbar macht, die körperliche und geistige Beweglichkeit raubt und schließlich siegt. Das steht fest. Der Kranke behauptet sich täglich und befindet sich auf verlorenem Posten. Über das Ende wird zu reden sein. Wie man das macht? Behutsam, ehrlich. Es wird sich zeigen.

  • Eine Frage der Einstellung. Die Medikamente
  • Das Kommando behalten. Kämpfe im Oberstübchen
  • Zwischen Allmachtsphantasie und Einschüchterung. Arbeiten mit Parkinson
  • Der Fremde neben dir. Die Lage der Angehörigen
  • Abschied auf Raten oder das Ende vom Lied. Über Autonomie

Mein Service für Ihre Medienwirkung

Meine PR-Arbeit profitiert von meinen Erfahrungen als Dozent in der Erwachsenenbildung und von fast 20 Jahren als Reporter für das tagesaktuelle NDR-Fernsehen in Hamburg. Als Leiter des Medienbüros des Exzellenzcluster Inflammation at Interfaces der Universität Kiel verfolgte ich eine aktive, an journalistischen Prinzipien ausgerichtete Medienstrategie. Deren Grundprinzipien entwickle ich seit sechs Jahren in meiner Werkstatt für Satz- und Möbelbau weiter.

 

Mein Angebot:

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